24 Stunden London

Weihnachten steht vor der Tür. Wer noch keine Geschenke hat und vor den Feiertagen einen Kurztrip nach London plant, wird in über 300 Kaufhäusern, edlen Boutiquen und ausgefallenen Läden garantiert fündig. 

Frühstück und Shopping bei Fortnum & Mason

9:00

Das Edelkaufhaus ist seit dem viktorianischen Zeitalter für seine kulinarischen Köstlichkeiten bekannt. Im Restaurant „The Gallery“ wird von 9-18 Uhr Brunch mit Leckereien aus der „Food Hall“, dem Lebensmitteltempel im Erd- und Untergeschoss angeboten. Ich entscheide mich für einen frisch gepressten Karotten-Apfelsaft, einen Früchteteller, Toast, und Grüntee. Nach dem Frühstück schlendere ich durch die Food Hall und kann mich an den hübsch verpackten Pralinen, Keksen, Marmeladen, Tees und allerlei Spezialitäten, darunter auch die Highgrove Originals, Bio-Waren von Prince Charles’ Farm, kaum satt sehen und kaufe ein paar Kleinigkeiten für Weihnachten ein. Fortnum & Mason, das Kaufhaus mit dem nostalgischen Touch, wurde 1707 von William Fortnum gegründet. Während seiner Zeit als Diener bei Königin Anne sammelte er im Palast abgebrannte Kerzenstummel, die er verkaufte. Als er nach ein paar Jahren genug Geld gespart hatte, eröffnete er zusammen mit seinem Freund Hugh Mason den Lebensmittelladen Fortnum & Mason in der Duke Street. 1738 wurden hier erstmals die „Scotch Eggs“ hergestellt, seitdem eine Spezialität des Hauses. Enkel Charles Fortnum machte Fortnum & Mason zwei Generationen später zu dem Edelkaufhaus, das es heute ist.

Ein Stockwerk höher befinden sich Porzellan und Tischwaren, im zweiten Stock Accessoires, Parfüm und Schmuck, das Stockwerk darüber ist das „Gentlemen’s Department“ mit Schuhputzservice und im vierten Stock wird im stilvollen „Jubilee Tea Salon“ seit 1926 Afternoon Tea zelebriert.

(181 Piccadilly, Mo-Sa 10-21, So 12-18, an Heiligabend 8:30-18, U-Bahn: Piccadilly Circus).

Düfte bei Penhaligon’s

10:30 Uhr

Von Piccadilly in die Regent Street ist es nur ein Katzensprung zu dem kleinen, aber feinen Dufttempel. William Henry Penhaligon, der seit 1860 als Hof-Barbier und Parfumeur für Queen Victoria arbeitete, kreierte seinen ersten Duft „Hammam Bouquet“ 1872 und eröffnete seine erste Parfümerie in der Jermyn Street. Wenn ich in London bin, zieht es mich immer wieder in diesen Laden – nicht wegen der Parfums, sondern wegen der Duftkerzen in Gläsern, der duftenden Duschgels und einfach, weil der Laden so schön ist. Auch hier finde ich passende Weihnachtsgeschenke, die der Angestellte festlich verpackt.

(125 Regent Street, Mo-Sa 10-20:00, So 11:30-18:30).

Tipp: In der eleganten Regent Street befinden sich zahlreiche Modeläden der mittleren Preisklasse sowie ein paar der berühmtesten Geschäfte Londons wie The Apple Store, Hamleys, der älteste und größte Spielwarenladen der Welt und Liberty, das Kaufhaus für außergewöhnliches und innovatives Design.

Changing of the Guard

11:30

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, mir die Wachablösung anzuschauen. Auf dem Weg zum Hotel laufe ich Richtung Buckingham Palace und gerate mitten hinein in die Parade, die gerade auf dem Weg vom Horse Guards zum Palast ist.

(Die Wachablösung findet von April bis Ende Juli tägl. Um 11:30 statt, in den übrigen Monaten jeden 2. Tag. U-Bahn: Green Park oder Westminster).

Lunch im Tibits

12:00

Das vegetarische/vegane schweizerische Restaurant Tibits kenne ich bereits aus Basel, Bern und Zürich, und seit einiger Zeit gibt es auch in London zwei Ableger. Die Auswahl am Büffet ist gigantisch, das Essen so lecker, wie ich es von Tibits seit Jahren kenne.

(12-14 Heddon St., Mayfair, tgl. 11:30-22:30 Uhr, www.tibits.co.uk/en

Shakespeare im Barbican

13:30

London ohne Theater geht gar nicht. Im gigantischen Barbican Centre, Sitz des London Symphony Orchestra, findet eine Nachmittagsaufführung von Shakespeares „Cymbeline“ statt. Vom Restaurant sind es bis zum Barbican weniger als zehn Minuten  zu Fuß. Die Aufführung dauert mit Pause zwar dreieinhalb Stunden, das Stück ist aber so spannend inszeniert, dass die Zeit wie im Flug vergeht.

(Barbican Centre, Silk Street, Theaterprogramm: http://www.barbican.org.uk/theatre).

Teatime

17:30

Das elegante Palm Court Restaurant im Hotel „The Langham“ war 1865 der Geburtsort des Afternoon Teas, d.h. das Langham war das erste Hotel, das Afternoon Tee servierte. Vor dem Tee gibt es Champagner, serviert werden anschließend Sandwiches und Tee in Wedgwood Porzellan, danach folgen Scones und Süßigkeiten. Begleitet wird die Tea Time von einem Pianisten, der alte Musical-Klassiker spielt. Ich liebe die Zeremonie des Afternoon Teas und das Peoplewatching, während ich meinen Tee trinke.

(1c Portland Place, nahe Regen Street, Afternoon Tea wird um 13, 15:15 und 17:30 serviert und sollte vorab online reserviert werden: „palm-court.co.uk“, vegetarische/vegane Varianten müssen bei der Reservierung im Voraus bestellt werden).

Harrods

18:30

Unzählige Weihnachtsshopper aus aller Welt drängen sich auf den Rolltreppen, quetschen sich in Fahrstühle und pressen sich durch die Gänge des Nobelkaufhauses. Will ich mich tatsächlich in das Getümmel stürzen? Egal, ich war schon seit Jahren nicht mehr bei Harrods und möchte kurz durch laufen.

In der Food Hall ist kein Durchkommen, ich fliehe zu den ägyptischen Rolltreppen und fahre eingequetscht zwischen ein paar Spaniern und Touristen zur Haushaltswarenabteilung, um mir Porzellan und Dinge anzuschauen, die man gerne hätte, aber nicht braucht. Hier ist es aber so voll, dass ich ziellos weitergehe. Als ich mehrmals von voll bepackten Kunden angerempelt werde, fahre ich wieder nach unten und verlasse das Nobelkaufhaus. Beim nächsten London-Besuch, der garantiert nicht in die Vorweihnachtszeit fällt, werde ich morgens um 10 kommen!

(87-135 Brompton Road, Knightsbridge, Mo-Sa 10-21, So 11:30-18, U-Bahn: Knightsbridge).

Dinner bei Haandi

20:00

Das preisgekrönte Restaurant im Untergeschoss serviert nordindische Spezialitäten. Man muss zwar ziemlich lange auf sein Essen warten, aber es lohnt sich.

(7 Cheval Place, 5. Fußminuten von Harrods, tägl. 12:30-23 Uhr, Fr/Sa bis 23:30).

Nightcap in der Met Bar

21:30

Seit die Bar 1997 im COMO Metropolitan eröffnet hat, gehört sie zu den besten in Central London und avancierte schnell zum Hotspot von Celebrities wie Kate Moss, Schauspielern, Pop Stars und Fußballspielern. Damals stand die Bar nur Mitgliedern und Londoner VIPs offen, heute darf jeder hinein. Prominente sieht man kaum noch, die Celebrities und VIPs sind weiter gezogen. Es gibt neue Hotspots in der Stadt. Nichtsdestotrotz stehen erstklassige Cocktails auf der Karte. Ich habe die Qual der Wahl, entscheide mich letztendlich aber für einen Champagner-Cocktail.

Tipp: Die Met Bar bietet täglich von 16-19 Uhr eine Cocktail Masterclass an, wo man lernt, wie man Cocktails richtig mixt.

(Old Park Lane, Di-Sa 9-2 Uhr nachts, So/Mo 9-24, U-Bahn: Hyde Park Corner).

Hotel-Tipp: COMO Metropolitan

Dank der Fenster, die vom Boden bis zur Decke reichen, habe ich von der Park Suite im 8. Stock aus einen herrlichen Panoramablick über Mayfair, den Hyde Park und das geschäftige Treiben auf den Straßen. Und das schon beim Aufwachen vom Bett aus, nachdem ich auf der Touchscreen auf dem Nachttisch auf die Taste für „Curtains up“ geklickt habe. Das COMO Metropolitan ist ein Luxushotel ohne Schnickschnack. Das Interieur der hellen Zimmer ist in Naturtönen gehalten, die Ausstattung mit High Tech versehen und die Betten sind so bequem, dass ich sofort einschlafe. Persönliche Highlights sind die Yoga-Matte im Schrank, die ich für meine morgendlichen Übungen nutze, das Glas mit duftendem Badesalz, die Regendusche und der köstliche grüne Tee neben dem Wasserkocher. Die zentrale Lage am Hyde Park ist perfekt – zur Regent Street sind es nur 15 Minuten zu Fuß. Das Personal ist sehr herzlich und hilfsbereit.

Trivia: In dem Hotel befand sich einst die berühmte „Wäschekammer“, die 2000/2001 Schlagzeilen machte

(Old Park Lane, http://www.comohotels.com/metropolitanlondon).

Spielbanken in Deutschland – Offline vs. Online

Spielbanken sind in einigen Städten in Deutschland sehr populär, in anderen sieht man sie kaum. Einige Bundesländer, wie z.B. Baden-Württemberg haben ein eigenes Glücksspielgesetz, welches die Anzahl der Spielbanken und Spielhallen regelt. Gleichzeitig gibt es viele Städte, in denen eine Vergnügungssteuer erhoben wird. Im Internet boomen Spielbanken und bieten neben den Klassikern Roulette und Black Jack zahlreiche innovative Spiele.

In den Städten haben Spielbanken und Spielhallen bestimmte Stadtteile in den vergangenen Jahrzenten dominiert. Teilweise waren gleich mehrere Spielbanken auf einem Straßenzug zu sehen. Ein typisches Beispiel dafür ist die Entwicklung der Spielhallendichte in der Stadt Ulm. Waren es vor zehn Jahren noch rund 20 Spielhallen, liegt die Anzahl heute bei 42. Die meisten Spielhallen haben von 6 Uhr am Morgen bis 0 Uhr am Abend geöffnet.

Auf der einen Seite bringen die Spielhallen den Städten in Form der Vergnügungssteuer regelmäßig hohe Einnahmen ein, auf der anderen Seite sorgen sie auch für ein entsprechendes Stadtbild und werden gerade in zentralen Lagen zunehmend unbeliebter. Bedingt durch das Landesglücksspielgesetz sollen jetzt z.B. in Ulm zahlreiche Spielhallen schließen.

Online Casinos können rund um die Uhr genutzt werden – Beliebtheit steigt!

Die Beliebtheit der Online Casinos hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Online Casinos haben rund um die Uhr geöffnet und können bequem von zu Hause am Computer besucht werden. Darüber hinaus ist die Auswahl der Spiele meist deutlich größer, als es in Spielbanken mit einem Automaten der Fall ist. Anzumerken ist auch, dass die Online Casinos natürlich deutlich sicherer sind, als es je nach Lage bei einem Besuch in einer Spielbank vor Ort der Fall ist.

Die Online Casinos zeichnen sich durch ein hohes Maß an Flexibilität aus. Die Einsätze können meist frei bestimmt werden und Handelskonten lassen sich sehr schnell eröffnen. Die Einzahlmöglichkeiten sind bei den meisten Online Casinos sehr vielseitig, so dass auch digitale Zahlungsdienste eingesetzt werden können.

In welchen Metropolen ist das Glücksspiel angesagt?

Nicht nur in Online Casinos, sondern auch in zahlreichen Metropolen spielt das Glücksspiel eine tragende Rolle. In China ist zum Beispiel die Stadt Macau für ihre Angebote im Bereich Glücksspiel sehr bekannt. Darüber hinaus stellt natürlich Las Vegas im Bundesstaat Nevada ein wahres Mekka für Glücksspielfreunde dar. Als Reiseziele sind Macau sowie als auch Las Vegas sehr beliebt. Viele Touristen kommen jedes Jahr in die Städte, um ihr Glück herauszufordern. Manche nehmen sich vor, eine gewisse Summe an Geld zum Spielen einzusetzen – immer in der Hoffnung auf den großen Gewinn.

Um die Anbindung zwischen Hongkong, Macau und dem chinesischen Festland zu verbessern, wird seit Jahren an einer gigantischen Brücke gebaut. Das 14 Milliarden Euro Projekt ist eines der größten Bauprojekte im Straßenverkehr Chinas und zeigt, wie viel hier möglich ist. Die Reisezeit zwischen den Destinationen Macau, Hongkong sowie dem Festland könnte sich somit deutlich verkürzen.

Bildquelle: Nejron Photo – 605080553 / Shutterstock.com

Christmas Shopping in London

Weihnachten steht vor der Tür. Wer noch keine Geschenke hat und vor den Feiertagen einen Kurztrip nach London plant, wird in über 300 Kaufhäusern, edlen Boutiquen und ausgefallenen Läden garantiert fündig. Aber auch nach Weihnachten lohnt sich ein Trip, denn dann beginnen die „January Sales“ mit dicken Prozenten bis Mitte Januar.

Meine Tipps für London findet ihr hier.

Brighton – kosmopolitisch und kreativ

Immer wenn ich in einer Stadt bin, die ich noch nicht kenne, suche ich mir den höchsten Punkt aus, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen. In Brighton ist es das Riesenrad „Brighton Wheel“ an der Strandpromenade und deshalb an diesem Morgen um 10 Uhr unsere erste Anlaufstelle.

Als sich das Rad in Bewegung setzt, ertönt eine Stimme aus einem Lautsprecher in der Gondel, die uns alles Wissenswerte zu Brighton und zur Geschichte des Riesenrades erzählt. Gebaut wurde es in Deutschland für die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika 2010, ein Jahr später wurde es nach Brighton verfrachtet und steht seitdem an der Strandpromenade. BrightonAls die Gondel auf 50 Metern ihren höchsten Punkt erreicht hat, bleibt sie kurz stehen und bietet uns einen spektakulären Blick über den Strand auf der einen Seite und die Straßen und Gebäude der Stadt auf der anderen, zu denen wir nun allerhand erfahren. Brighton von obenDas Rad dreht sich in 12 Minuten viermal komplett und als wir aussteigen, würden wir die Fahrt am liebsten noch mal antreten. Brighton StrandNeben dem Riesenrad liegt die knapp 530 Meter lange Seebrücke Brighton Pier, deren Ausmaße uns schon aus 50 Metern Höhe ins Auge gestochen waren. Im 19. Jahrhundert Flaniermeile, erinnert sie heute an einen Jahrmarkt. In der Mitte des Piers befinden sich unzählige Fish & Chips Buden, Spielhallen und Tattooläden, entlang des Geländers sonnen sich Einheimische und Touristen in Liegestühlen, im hinteren Teil stehen diverse Karussells und eine Wasserrutsche. Brighton PierObwohl es noch nicht mal halb elf ist, herrscht reger Trubel. Familien mit Kindern sind unterwegs zu den Karussells, Sprachschüler aus aller Welt stellen sich für Selfies in Pose, vor den Fischbuden stehen lange Schlangen, aus den Tattooläden hört man das Summen der Nadeln und durch die Türen der Spielhallen dringt Lärm. In der Luft hängt der Geruch von Fisch & Chips.Pier in BrightonWir drängen uns zwischen den Menschenmassen zum Ende des Piers vor, denn hier haben wir einen grandiosen Blick über den Strand, die Seepromenade und das Riesenrad. Das Wasser des Ärmelkanals ist fast so türkis wie in der Karibik.Brighton Pier 2

Royal Pavilion – der britische Taj Mahal

Auf den ersten Blick wirkt der gigantische indisch angehauchte Palast, der in einem Park mitten in der Stadt steht, tatsächlich wie der Taj Mahal.Royal PavillionAuf der lehrreichen Fahrt mit dem Riesenrad haben wir die Geschichte zum Palast bereits erfahren. Der spätere König George IV. ließ den exotischen Palast 1815 als Lustschloss erbauen. George war für seinen extravaganten Lebensstil bekannt. In Brighton verliebte er sich 1784 in die Irin Maria Fitzherbert. Da sie Katholikin war und er bei einer Eheschließung deshalb von der Thronfolge ausgeschlossen worden wäre, heiratete er sie heimlich. Sein Vater bekam es heraus und George musste sich auf Druck scheiden lassen. Was ihn jedoch nicht daran hinderte, im Laufe der Jahre mit Fitzherbert neun Kinder zu zeugen. Die Affäre soll ein Leben lang angedauert haben und angeblich ließ George zwischen Palast und der Villa seiner Geliebten einen geheimen unterirdischen Tunnel bauen. Soweit der Klatsch.Royal Pavillion 2Als wir den Palast betreten, staune ich über die gigantischen Ausmaße der Räume. Sie sind teilweise so groß, dass man sich darin verlieren könnte. Von innen ist der Palast alles andere als indisch angehaucht. Sämtliche Räume sind im chinesischen Stil ausgestattet mit viel Rot und Gold. Von den Decken hängen die pompösesten Kronleuchter, die ich je gesehen habe. Prunkstück und mein absoluter Lieblingsraum ist der phantasievoll eingerichtete Bankettsaal. In der Mitte des riesigen Raumes steht eine festlich gedeckte Tafel mit wunderschönem chinesischen Porzellan, Kristallgläsern und außergewöhnlichen Kerzenleuchtern. Um den langen Tisch herum gruppieren sich 36 Stühle. Der Kronleuchter, der über dem Tisch hängt wiegt eine Tonne, ist neun Meter lang und befindet in den Klauen eines versilberten Drachens. Leider ist fotografieren im Raum verboten. Während des Ersten Weltkrieges diente der Palast von 1914-1916 als Hospital für indische Soldaten. Wurde er dafür ausgewählt, weil es zumindest von Außen an einen indischen Palast erinnert?

Vietnamesisches Street Food zum Mittagessen 

Street FoodIn Brighton gibt es rund 500 Restaurants, da haben wir die Qual der Wahl. Wir entscheiden uns für das Pho in der Black Lion Street 12, das sämtliche Gerichte aus der traditionellen vietnamesischen Küche auch in der veganen Variante anbietet. Die Karte ist umfangreich und jedes Gericht kostet zwischen 5 und 10 Pfund (7-14 Euro).

Shopping im North Laine Viertel

„Die verrücktesten Läden findest du im North Laine und zwar mehr als 300“, erfahre ich von einer Einheimischen, mit der ich im Pho ins Gespräch gekommen bin. Vom Restaurant bis zum North Laine Viertel sind es zu Fuß nur 15 Minuten. North LaneIn den kleinen Straßen des Viertels reiht sich ein Laden an den anderen. Es gibt tatsächlich nichts, was man nicht findet: Schuhe, Klamotten und Accessoires aus den letzten vier Jahrzehnten, Bücher, Filme, Schallplatten, Möbel und dazwischen jede Menge kleine Restaurants und ausgefallene Cafés. North Lane BrightonWir stöbern im Snooper’s Paradise in Kendington Gardens, einem gigantischen Flohmarkt auf zwei Stockwerken, der einem Labyrinth ähnelt und sich über zwei Hausnummern erstreckt. Immer wenn wir von einem Gang in den nächsten gelangen und denken, dass wir jetzt das Ende des Ladens erreicht haben, tut sich ein neuer Gang auf. Ich finde Mode aus meiner Teenagerzeit, edle Designer-Stücke aus vergangenen Tagen, Spielzeug aus meiner Kindheit und Möbel, die noch aus dem Wohnzimmer meiner Uroma kenne. Wir kaufen nichts, denn wir haben eine Radtour vor uns und möchten vorher nicht unbedingt ins Hotel zurückgehen, um Einkaufstüten abzuladen. Brighton Marina

Radtour entlang der Küste

Wir fahren mit dem Bus Nummer 7 zur Hove Station im Stadtteil Hove und gehen von dort aus zur nahen Ethel Street 86, wo sich der Fahrradverleih Cycle Brighton befindet. Die Tagesrate für das Rad beträgt 15 Pfund (21 Euro). Ausgerüstet mit einer Routenkarte, die es kostenlos dazugibt, radeln wir zur Uferpromenade von Hove und von dort aus auf dem Radweg zum Brighton Pier. Dort wimmelt es von Menschen, keiner schert sich um den Radweg, wir müssen ständig klingeln und Slalom fahren. Richtung Marina wird es etwas ruhiger. RadtourKurz nach der Marina beginnt ein acht Kilometer langer Radweg zwischen Kreidefelsen und Meer. Herrlich, bei strahlendem Sonnenschein, dem Rauschen des Meeres und Möwengekreisch zu radeln. BrightonLinks über uns liegt die Roedean School, ein exklusives Mädchen-Internat, das im Halbjahr umgerechnet 16.000 Euro kostet. In dem malerischen Dörfchen Rottingdean verlassen wir den Radweg und stoppen kurz in einem Gartencafé zur Tea Time. Ein Muss – schließlich befinden wir uns in England! Nach einer Tasse Grüntee radeln wir nach Brighton bzw. Hove und geben unsere Fahrräder zurück.

Preston Manor – so lebten Großgrundbesitzer im 19. Jahrhundert 

Preston Manor

Die Zeit ist knapp. Wir möchten unbedingt noch das Herrenhaus Preston Manor besichtigen, das eines der schönsten Häuser in Brighton aus dem 18. Jahrhundert sein soll, jedoch eher einem Gebäude aus dem 20. Jahrhundert gleicht. Das Haus schließt um 17 Uhr, aber zum Glück liegt es auch in Hove und der Preston Park ist nicht all zu weit vom Fahrradshop entfernt. Das Haus, das der Familie Stanford gehörte, ist seit 1933 ein Museum und mit den Originalmöbeln und Gegenständen der ehemaligen Besitzer ausgestattet. Die Räume sind wunderschön, man hat tatsächlich das Gefühl, als wäre das Haus noch bewohnt. Im Untergeschoss befindet sich die riesige Küche, die mich stark an die Küchenräume der Fernsehserie Downton Abbey erinnert – vor allem die zahlreichen Klingeln entlang der Wand, die jedem einzelnen Raum im Haus zugeordnet sind. Der Angestellte im Museumshop erzählt mir, dass er sich in dem Haus allein unwohl fühlt, da es spukt. Er schwört, dass er aus den oberen Zimmern öfter eine Frau weinen hört. Ich kaufe mir das Preston Manor Buch mit zahlreichen Abbildungen, um mehr über die ehemaligen Bewohner zu erfahren. Wir gehen zu Fuß ins Zentrum zurück und sind eine halbe Stunde später im Hotel, wo wir uns von dem langen Tag erst einmal ausruhen.

Dinner im Terre à Terre

Terre a Terre

Für 19.30 haben wir einen Tisch im preisgekrönten Terre à Terre in der East Street 71 reservieren lassen. Das 1993 eröffnete Restaurant gilt Fest für die Sinne und bestes vegetarisches Restaurant in Großbritannien. Ich kann mich zwischen den vielen Gerichten auf der Karte nicht entscheiden, weshalb mir die Kellnerin als Hauptgericht zu einem Teller rät, auf dem von allem etwas ist. Das dreigängige Menü ist so phantasievoll zubereitet und lecker, dass ich ewig weiter essen könnte.

wai kikaIm Wai Kika Moo Kau (11A Kensington Gardens) gibt es die besten veganen Kuchen und andere Leckereien.

Strassenmusiker BrightonIn Brighton wimmelt es von Straßenmusikern.

„Brighton – kosmopolitisch und kreativ“ ist in ähnlicher Form im Wochenmagazin FORUM (1.4.16) erschienen.

Die Autorin war auf Einladung von VisitBrighton in Brighton.

 

 

 

 

 

Brighton – Kosmopolitisch, kreativ und etwas exotisch

Brighton ist ein einzigartiger Mix aus Künstlerviertel, Kulturstätte, Mode-Mekka, Shopping- und Gourmetparadies. Die Stadt am Ärmelkanal gilt bereits seit dem 18.Jahrhundert als liberalster Ort Großbritanniens und ist mit dem Zug nur eine halbe Stunde vom Flughafen London-Gatwick entfernt.

Meinen Blog Post „Brighton – Kosmopolitisch, kreativ und etwas exotisch“ findet ihr auf

http://www.neckermann-reisen.de/urlaub/grossbritannien-irland/england/

Der Beitrag ist über das Fenster “Geheimtipps unserer Reiseblogger” am linken Rand unterhalb der Wetterbox aufrufbar.

Brighton Wheel.
Brighton Wheel.

London: vielfältige Metropole – quirlige Sprachschulstadt

London zieht mit seiner einzigartigen Vielfalt und mit seinem besonderen Charme Millionen Besucher in seinen Bann, darunter auch viele Sprachschüler. Es ist der Mix aus kulturellen Sehenswürdigkeiten, historischen Gebäuden und außergewöhnlichen Menschen, der die Metropole zu einem beliebten Reiseziel macht. Wer selbst schon einmal in London war, kann bestätigen, dass der Lifestyle der Stadt ansteckend ist und man sich bereits nach kürzester Zeit wie ein „echter Engländer“ fühlt. Aus diesem Grund ist die Hauptstadt Englands besonders gut für Sprachreisen, also den Besuch einer typisch englischen Sprachschule, geeignet. Bei einem Englischkurs vor Ort taucht man noch ein Stück weiter in das britische Leben ein und erzielt sehr schnell erhebliche Lernfortschritte.00.25

Es gibt verschiedene Sprachkursprogramme für Schüler und Erwachsene ebenso wie spezielle Executive Programme. Letztere sind besonders anspruchsvolle und berufsbezogene Sprachreisen. Hier gibt es eine Übersicht.

Bildungsurlaub

Eine tolle Sache, aber leider immer noch bei vielen unbekannt – die Möglichkeit des Bildungsurlaubs. In den meisten Bundesländern in Deutschland haben Arbeitnehmer nämlich das Recht auf zusätzlichen bezahlten Sonderurlaub. Je nach Bundesland sind das 5 bis 10 Urlaubstage im Jahr, die für anerkannte berufliche Weiterbildungen gedacht sind. Sprachkurse, die bestimmte Kriterien (wie z. B. die Einhaltung einer festgelegten Anzahl an wöchentlichen Unterrichtseinheiten) erfüllen, zählen ebenfalls dazu. Dabei können die Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern voneinander abweichen. Der Intensiv Englisch „Plus“ Kurs sowie der Intensiv Business Englischkurs von Sprachdirekt in London sind beispielsweise für eine Sprachreise im Rahmen des Bildungsurlaubs zugelassen. Da die Beantragung nicht innerhalb eines Tages erledigt ist, sondern einige Zeit dauert, empfiehlt sich eine möglichst frühe Anfrage beim Sprachreisevermittler. Dieser übernimmt die Anmeldung und kümmert sich um alles Organisatorische.

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Folgende Bundesländer bieten Bildungsurlaub an: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Freizeittipps

Jeder Reiseführer gibt eine ganz gute Übersicht über alle Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wer allerdings auf sein Reisebudget achten möchte, für den sind folgende Stationen mit kostenlosem Eintritt ein Muss: National Gallery, Museum of London, British Museum, St. Paul’s Cathedral, „Changing the Guard“ am Buckingham Palace, und viele mehr. Des Weiteren gibt das Magazin „Time Out“, welches einmal in der Woche erscheint, einen guten Überblick über aktuelle Aktionen und Veranstaltungen.

Abbildungen: Die Fotos wurden mir von Sprachdirekt GmbH zur Verfügung gestellt.

Englisch lernen in Bournemouth

Gastbeitrag von Daniela

Bei England denken die meisten Leute an Regen und tristes Wetter. Das mag auf große Teile des Landes zutreffen – nicht jedoch auf Bournemouth. Die Stadt Bournemouth gehört zu den sonnigsten und regenärmsten Regionen Englands. Durch die Nähe zur Küste und dem langen Sandstrand kommt dort richtiges Urlaubsfeeling auf.

Sandstrand in Bournemouth.
Sandstrand in Bournemouth.

Die schöne Gegend ist nicht nur bei den Einheimischen sehr beliebt – auch immer mehr Sprachschüler entdecken die Vorzüge der Stadt. Bei einem angenehmen Klima und vielen Freizeitmöglichkeiten lernt sich die englische Sprache wie von selbst. In der heutigen Zeit, in der umfangreiche Sprachkenntnisse sowohl im Berufsleben als auch im Studium vorausgesetzt werden, reicht der Englischunterricht von der Schule meist nicht mehr aus. Mit Sprachreisen haben Schüler wie Erwachsene gleichermaßen die Chance, Urlaub mit Bildung zu verbinden und in einem englischsprachigen Land ihr Englisch zu verbessern. Der größte Vorteil daran ist, dass die Teilnehmer rund um die Uhr mit der englischen Sprache zu tun haben. Sei es während des Unterrichts an der Schule, im Alltag mit der Gastfamilie oder bei Ausflügen in und um Bournemouth. Durch die ständige Sprachübung werden sehr schnell Lernfortschritte erzielt.

Sprachschüler aus aler Welt in Bournemouth.
Sprachschüler aus aller Welt in Bournemouth.

Da sich die Klasse an der Schule aus verschiedenen Nationalitäten zusammensetzt, erhält man ebenso Einblick in die unterschiedlichsten Kulturen und Mentalitäten. Ein interessanter Austausch entsteht, der von der Schule durch gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten gefördert wird. So werden beispielsweise regelmäßig Exkursionen nach London und Stonehenge oder zur Corfe Castle organisiert. Dadurch kommt der Erlebnisfaktor nicht zu kurz! Aber auch Theateraufführungen an der Sprachschule sorgen für Unterhaltung und eine optimale Sprachförderung. Besonders sehenswert ist ebenfalls der Nationalpark New Forest, der zum Großteil in Hampshire liegt. Hier kann man seinen Abenteuerdrang z. B. beim Reiten oder beim Windsurfen stillen.

Wer gerne reitet, hat nach dem Unterricht ausreichend Gelegenheit dazu.
Wer gerne reitet, hat nach dem Unterricht ausreichend Gelegenheit dazu.

Der Englischunterricht selbst richtet sich nach dem Kenntnisstand der Schüler: Einstufungstests zu Beginn verhelfen zur Einteilung in die entsprechend passende Klasse. Bei den Englischkursen gibt es eine recht umfangreiche Auswahl an verschiedenen Intensitätsstufen und inhaltlichen Schwerpunkten. Vom Standardkurs, der die allgemeinen Englischkenntnisse schnell und effektiv verbessert bis hin zu Prüfungsvorbereitungskursen, welche auf das Cambridge-Examen vorbereiten – jeder findet für sich das Richtige. Es gibt sogar ein 50+ Programm, das sich speziell an die älteren Teilnehmer richtet und Unterricht am Vormittag mit gemeinsamen Aktivitäten am Nachmittag kombiniert. Mehr Informationen zu Sprachreisen (z.B. mit Sprachdirekt) nach Bournemouth gibt es hier.

Bournemouth ist eine Stadt, die sowohl für die jungen als auch für die etwas älteren Besucher sehr attraktiv ist und keinesfalls Langeweile aufkommen lässt. Es gibt viel zu entdecken und viele tolle Menschen vor Ort!

 

Abbildungen: Die Fotos wurden mir von Sprachdirekt GmbH zur Verfügung gestellt.