24 Stunden London

Weihnachten steht vor der Tür. Wer noch keine Geschenke hat und vor den Feiertagen einen Kurztrip nach London plant, wird in über 300 Kaufhäusern, edlen Boutiquen und ausgefallenen Läden garantiert fündig. 

Frühstück und Shopping bei Fortnum & Mason

9:00

Das Edelkaufhaus ist seit dem viktorianischen Zeitalter für seine kulinarischen Köstlichkeiten bekannt. Im Restaurant „The Gallery“ wird von 9-18 Uhr Brunch mit Leckereien aus der „Food Hall“, dem Lebensmitteltempel im Erd- und Untergeschoss angeboten. Ich entscheide mich für einen frisch gepressten Karotten-Apfelsaft, einen Früchteteller, Toast, und Grüntee. Nach dem Frühstück schlendere ich durch die Food Hall und kann mich an den hübsch verpackten Pralinen, Keksen, Marmeladen, Tees und allerlei Spezialitäten, darunter auch die Highgrove Originals, Bio-Waren von Prince Charles’ Farm, kaum satt sehen und kaufe ein paar Kleinigkeiten für Weihnachten ein. Fortnum & Mason, das Kaufhaus mit dem nostalgischen Touch, wurde 1707 von William Fortnum gegründet. Während seiner Zeit als Diener bei Königin Anne sammelte er im Palast abgebrannte Kerzenstummel, die er verkaufte. Als er nach ein paar Jahren genug Geld gespart hatte, eröffnete er zusammen mit seinem Freund Hugh Mason den Lebensmittelladen Fortnum & Mason in der Duke Street. 1738 wurden hier erstmals die „Scotch Eggs“ hergestellt, seitdem eine Spezialität des Hauses. Enkel Charles Fortnum machte Fortnum & Mason zwei Generationen später zu dem Edelkaufhaus, das es heute ist.

Ein Stockwerk höher befinden sich Porzellan und Tischwaren, im zweiten Stock Accessoires, Parfüm und Schmuck, das Stockwerk darüber ist das „Gentlemen’s Department“ mit Schuhputzservice und im vierten Stock wird im stilvollen „Jubilee Tea Salon“ seit 1926 Afternoon Tea zelebriert.

(181 Piccadilly, Mo-Sa 10-21, So 12-18, an Heiligabend 8:30-18, U-Bahn: Piccadilly Circus).

Düfte bei Penhaligon’s

10:30 Uhr

Von Piccadilly in die Regent Street ist es nur ein Katzensprung zu dem kleinen, aber feinen Dufttempel. William Henry Penhaligon, der seit 1860 als Hof-Barbier und Parfumeur für Queen Victoria arbeitete, kreierte seinen ersten Duft „Hammam Bouquet“ 1872 und eröffnete seine erste Parfümerie in der Jermyn Street. Wenn ich in London bin, zieht es mich immer wieder in diesen Laden – nicht wegen der Parfums, sondern wegen der Duftkerzen in Gläsern, der duftenden Duschgels und einfach, weil der Laden so schön ist. Auch hier finde ich passende Weihnachtsgeschenke, die der Angestellte festlich verpackt.

(125 Regent Street, Mo-Sa 10-20:00, So 11:30-18:30).

Tipp: In der eleganten Regent Street befinden sich zahlreiche Modeläden der mittleren Preisklasse sowie ein paar der berühmtesten Geschäfte Londons wie The Apple Store, Hamleys, der älteste und größte Spielwarenladen der Welt und Liberty, das Kaufhaus für außergewöhnliches und innovatives Design.

Changing of the Guard

11:30

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, mir die Wachablösung anzuschauen. Auf dem Weg zum Hotel laufe ich Richtung Buckingham Palace und gerate mitten hinein in die Parade, die gerade auf dem Weg vom Horse Guards zum Palast ist.

(Die Wachablösung findet von April bis Ende Juli tägl. Um 11:30 statt, in den übrigen Monaten jeden 2. Tag. U-Bahn: Green Park oder Westminster).

Lunch im Tibits

12:00

Das vegetarische/vegane schweizerische Restaurant Tibits kenne ich bereits aus Basel, Bern und Zürich, und seit einiger Zeit gibt es auch in London zwei Ableger. Die Auswahl am Büffet ist gigantisch, das Essen so lecker, wie ich es von Tibits seit Jahren kenne.

(12-14 Heddon St., Mayfair, tgl. 11:30-22:30 Uhr, www.tibits.co.uk/en

Shakespeare im Barbican

13:30

London ohne Theater geht gar nicht. Im gigantischen Barbican Centre, Sitz des London Symphony Orchestra, findet eine Nachmittagsaufführung von Shakespeares „Cymbeline“ statt. Vom Restaurant sind es bis zum Barbican weniger als zehn Minuten  zu Fuß. Die Aufführung dauert mit Pause zwar dreieinhalb Stunden, das Stück ist aber so spannend inszeniert, dass die Zeit wie im Flug vergeht.

(Barbican Centre, Silk Street, Theaterprogramm: http://www.barbican.org.uk/theatre).

Teatime

17:30

Das elegante Palm Court Restaurant im Hotel „The Langham“ war 1865 der Geburtsort des Afternoon Teas, d.h. das Langham war das erste Hotel, das Afternoon Tee servierte. Vor dem Tee gibt es Champagner, serviert werden anschließend Sandwiches und Tee in Wedgwood Porzellan, danach folgen Scones und Süßigkeiten. Begleitet wird die Tea Time von einem Pianisten, der alte Musical-Klassiker spielt. Ich liebe die Zeremonie des Afternoon Teas und das Peoplewatching, während ich meinen Tee trinke.

(1c Portland Place, nahe Regen Street, Afternoon Tea wird um 13, 15:15 und 17:30 serviert und sollte vorab online reserviert werden: „palm-court.co.uk“, vegetarische/vegane Varianten müssen bei der Reservierung im Voraus bestellt werden).

Harrods

18:30

Unzählige Weihnachtsshopper aus aller Welt drängen sich auf den Rolltreppen, quetschen sich in Fahrstühle und pressen sich durch die Gänge des Nobelkaufhauses. Will ich mich tatsächlich in das Getümmel stürzen? Egal, ich war schon seit Jahren nicht mehr bei Harrods und möchte kurz durch laufen.

In der Food Hall ist kein Durchkommen, ich fliehe zu den ägyptischen Rolltreppen und fahre eingequetscht zwischen ein paar Spaniern und Touristen zur Haushaltswarenabteilung, um mir Porzellan und Dinge anzuschauen, die man gerne hätte, aber nicht braucht. Hier ist es aber so voll, dass ich ziellos weitergehe. Als ich mehrmals von voll bepackten Kunden angerempelt werde, fahre ich wieder nach unten und verlasse das Nobelkaufhaus. Beim nächsten London-Besuch, der garantiert nicht in die Vorweihnachtszeit fällt, werde ich morgens um 10 kommen!

(87-135 Brompton Road, Knightsbridge, Mo-Sa 10-21, So 11:30-18, U-Bahn: Knightsbridge).

Dinner bei Haandi

20:00

Das preisgekrönte Restaurant im Untergeschoss serviert nordindische Spezialitäten. Man muss zwar ziemlich lange auf sein Essen warten, aber es lohnt sich.

(7 Cheval Place, 5. Fußminuten von Harrods, tägl. 12:30-23 Uhr, Fr/Sa bis 23:30).

Nightcap in der Met Bar

21:30

Seit die Bar 1997 im COMO Metropolitan eröffnet hat, gehört sie zu den besten in Central London und avancierte schnell zum Hotspot von Celebrities wie Kate Moss, Schauspielern, Pop Stars und Fußballspielern. Damals stand die Bar nur Mitgliedern und Londoner VIPs offen, heute darf jeder hinein. Prominente sieht man kaum noch, die Celebrities und VIPs sind weiter gezogen. Es gibt neue Hotspots in der Stadt. Nichtsdestotrotz stehen erstklassige Cocktails auf der Karte. Ich habe die Qual der Wahl, entscheide mich letztendlich aber für einen Champagner-Cocktail.

Tipp: Die Met Bar bietet täglich von 16-19 Uhr eine Cocktail Masterclass an, wo man lernt, wie man Cocktails richtig mixt.

(Old Park Lane, Di-Sa 9-2 Uhr nachts, So/Mo 9-24, U-Bahn: Hyde Park Corner).

Hotel-Tipp: COMO Metropolitan

Dank der Fenster, die vom Boden bis zur Decke reichen, habe ich von der Park Suite im 8. Stock aus einen herrlichen Panoramablick über Mayfair, den Hyde Park und das geschäftige Treiben auf den Straßen. Und das schon beim Aufwachen vom Bett aus, nachdem ich auf der Touchscreen auf dem Nachttisch auf die Taste für „Curtains up“ geklickt habe. Das COMO Metropolitan ist ein Luxushotel ohne Schnickschnack. Das Interieur der hellen Zimmer ist in Naturtönen gehalten, die Ausstattung mit High Tech versehen und die Betten sind so bequem, dass ich sofort einschlafe. Persönliche Highlights sind die Yoga-Matte im Schrank, die ich für meine morgendlichen Übungen nutze, das Glas mit duftendem Badesalz, die Regendusche und der köstliche grüne Tee neben dem Wasserkocher. Die zentrale Lage am Hyde Park ist perfekt – zur Regent Street sind es nur 15 Minuten zu Fuß. Das Personal ist sehr herzlich und hilfsbereit.

Trivia: In dem Hotel befand sich einst die berühmte „Wäschekammer“, die 2000/2001 Schlagzeilen machte

(Old Park Lane, http://www.comohotels.com/metropolitanlondon).

24 Stunden Helsinki

Mit ihrem kleinen Stadtkern und ihrer Überschaubarkeit wirkt die finnische Hauptstadt wie eine Metropole im Westentaschenformat. Ihre bunte Geschichte seit dem 16. Jahrhundert hat nicht nur in der Architektur deutliche Spuren hinterlassen, sondern auch in Kultur und Kulinarik, was sich in der Weltoffenheit der Bewohner reflektiert. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind nur einen Katzensprung voneinander entfernt und leicht zu Fuß zu erreichen.

Kauppatori – das Herz der Stadt 

9:00

Der belebte und farbenfrohe Markt liegt direkt an den Kaimauern des Südhafens, wo die Fähren aus Schweden anlegen. Hier mischen sich Touristen unter die mit Einkaufstaschen beladenen Hauptstädter, fotografieren die prall gefüllten Obst- und Gemüsestände und naschen finnische Spezialitäten. Neben Lebensmitteln und fangfrischem Fisch werden finnische Handarbeiten, Lappland-Pullis und Souvenirs verkauft. Im Winter findet der Markt in der gegenüberliegenden Markthalle „Vanha Kauppahalli“ statt, die 1889 eröffnet wurde.

(Markthalle: Eteläranta, Mo-Sa 8-18 Uhr, So geschlossen).

Uspenski-Kathedrale

10:00

Die größte orthodoxe Kirche Westeuropas thront östlich des Marktes auf einer Anhöhe. Mit ihren dreizehn vergoldeten Zwiebeltürmen ragt die 1868 errichtete Kathedrale deutlich aus der Umgebung heraus und ist einer der sichtbarsten Manifestationen des russischen Einflusses in der finnischen Geschichte. Die Wände und die Bilderwand der Ikonostase, die den Kirchenraum vom Altarraum trennt, zeigen die charakteristischen handgemalten Heiligenbilder des russisch-orthodoxen Glaubens. 

(Kanavakatu 1, Di-Fr 9:30-16 Uhr, Sa bis 9:30-14 Uhr, So 12-15 Uhr).

Senatsplatz und Dom

10:30

Der Platz und seine umliegenden Gebäude – Dom, Regierungspalais, Universität und Nationalbibliothek – bilden ein einzigartiges neoklassizistisches Ganzes. Die vier Gebäude wurden in den Jahren 1822-1852 von dem Berliner Architekten und Baumeister Carl Ludwig Engel entworfen, der seit 1824 als Generalintendant des Bauwesens für Finnland agierte. Der schneeweiße Dom, dessen Grundriss die Form eines griechisch-orthodoxen Kreuzes hat, ist Dank seiner grünen Kuppeln aus allen Himmelsrichtungen zu sehen ist. Er ist das Wahrzeichen der Stadt und Kathedrale des lutherischen Bistums Helsinki. An warmen Tagen verwandelt sich die Freitreppe des Doms in einen beliebten Ort zum Picknicken, Lesen, Diskutieren, Studieren oder Musik hören.

(Unioninkatu 29, tägl. 9-18 Uhr).

Flaniermeile Esplanadi 

11:00

Zwischen den Prachteinkaufsmeilen Pohjoisesplanadi und Eteläesplanadi (kurz Esplanadi genannt), liegt der schmale Esplanadenpark, in dem von Mai bis September unterschiedliche Konzerte, Theater und Festivals und im Dezember der Weihnachtsmarkt stattfinden. Im Park stehen ein Musikpavillion, das Schwedische Theater, jede Menge Sitzbänke sowie der bronzene Springbrunnen Havis Amanda, eine Plastik von Ville Vallgren. Laut Vallgren symbolisiert die 1906 in Paris angefertigte Gestalt einer dem Meer entstiegenen Jungfrau die Stadt Helsinki und ihre Geburt. 

Savoy – Lunch mit Aussicht

12:00

Das Restaurant im achten Stock des Industriepalastes bietet einen spektakulären Blick über Helsinki. Seit seiner Eröffnung am 3. Juni 1937 gilt es als eines der besten Restaurants der Stadt. Das Interieur vom Pionier der finnischen Architektur, Alvar Aalto, ist nach 80 Jahren noch komplett erhalten. General Carl Gustaf Emil Mannerheim, von 1944 bis 1946 Präsident Finnlands, hatte seinen eigenen Tisch im Savoy, der noch immer an seinem ursprünglichen Platz steht. Auf der Speisekarte findet sich sein Lieblingsgericht „Vorschmack“, für das zwei Kilo Rind- und Hammelfleisch mit einem Salzhering und sechs bis sieben Zwiebeln gemischt werden. Mannerheims Lieblingsgetränk, der „Marskin Ryyppy“, eine Mixtur aus Wein, Aquavit, Gin und Wermuth, ist ein Klassiker des Restaurants. Auf Wunsch bereitet der Küchenchef auch vegetarische Gerichte zu.

(Eteläesplanadi 14, Mo-Fr 11:30-15:00 Uhr sowie 18:00-24:00 Uhr, Sa 18:00-24:00 Uhr, So geschlossen).

Finnisches Nationalmuseum

13:30

Hier werden die Stationen der finnischen Geschichte von der prähistorischen Zeit bis zur Gegenwart gezeigt. Das prachtvolle Museumsgebäude aus Granit und Backsteinen mit weithin sichtbarem Spitzturm, das aussieht wie eine Mischung aus Kirche und Burg, wurde 1912 von dem finnischen Architektenbüro Gesellius, Lindgren und Saarinen als eines der ersten nationalromantischen Gebäude entworfen. 

(Mannerheimintie 34, Di-So 11:00-18:00 Uhr, Mo geschlossen).

Sinebrychoff – Museum für ausländische Kunst

15:00

In dem 1842 erbauten Patrizierhaus Sinebrychoff, das Teil der Nationalgalerie ist, ist die größte Sammlung klassischer europäischer Kunst des Landes untergebracht: Gemälde und Artefakte vom 14. bis 19. Jahrhundert, welche die Familie Sinebrychoff 1921 dem finnischen Staat schenkte. Im Obergeschoss des Hauses befindet sich die rekonstruierte einstige Wohnung des bekannten Brauereieigentümers Sinebrychoff.

(Bulevardi 40, Di 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, Do/Fr 11-18 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr, Mo geschlossen).

Teatime in der Brasserie Kämp

16:30

In der pompösen Brasserie im historischen Grandhotel Kämp, das seit seiner Eröffnung 1887 zu einem wichtigen Treffpunkt von Künstlern, Politikern und Intellektuellen wurde, fühlt man sich beim Afternoon Tea ins frühe 20. Jahrhundert zurückversetzt. Zum Tee werden leckere Sandwiches, Quiches, Törtchen und Makronen serviert. 

(Pohjoisesplanadi 29, Mo-Do 11:30-23 Uhr, Fr 11:30-24 Uhr, Sa 12-24 Uhr, So 12-23 Uhr).

Shopping bei Stockmann

17:30

Was für Berlin das KaDeWe und für London Harrod’s, ist für Helsinki Stockmann, das größte Kaufhaus Finnlands. Hier findet man von Haute-Couture bis hin zu Büchern, Lebensmitteln, Kosmetik und Finnland-Souvenirs alles was man braucht oder nicht braucht, aber gerne hätte. Ein Bummel durch die sechs Stockwerke macht Spaß, auch ohne Kaufabsichten. Auf der Suche nach Briefmarken für Ansichtskarten? In der obersten Etage befindet sich eine Postfiliale. 

(Aleksanderinkatu 52, Mo-Fr 9-21 Uhr, Sa 9-19 Uhr, So 11-18 Uhr).

Finnische Spezialitäten im Kuukuu

20:00

In dem schlicht skandinavisch eingerichteten Restaurant werden typisch finnische Speisen (auf Wunsch auch vegetarisch) lecker zubereitet serviert. 

(Museokatu 17, Mo-Do 11:30-23 Uhr, Fr bis 24 Uhr, Sa 12-24 Uhr, So 12-22 Uhr). 

Anreise: 

Schiff statt Flug? Helsinki liegt nur eine Schifffahrt von Travemünde entfernt, und es ist ein unvergessliches Erlebnis, wenn sich das Schiff zwischen Schären und vorgelagerten Inseln hindurch tastet und die Stadtkulisse langsam in Sicht kommt. Finnlines bietet täglich Überfahrten mit und ohne Auto oder Wohnmobil an. Die Fahrt dauert zwar 29 Stunden, mit einem Buch in der Hand, einem Spaziergang auf dem Sonnendeck und beim köstlichen Essen am großen Buffet vergeht die Zeit aber im Nu. Informationen auf: „finnlines.com“.

24 Stunden Innsbruck

Frühstück über den Dächern der Stadt

8:00

Mein Tag beginnt auf der Terrasse des Adlers im 12. Stock mit einem Panoramablick über Stadt und Berge, die nach dem Frühstück mein erstes Ziel sind – deshalb der frühe Start in den Tag.

(Adlers Design Hotel, Bruneckerstr. 1)

Nordkette – in Nullkommanix auf 2.000 Meter

9:00

Innsbruck 2

Wandern will ich heute nicht, denn dafür steht zu viel auf meiner To-Do-Liste. Trotzdem möchte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, quasi im Katzensprung aus dem Stadtzentrum mal eben schnell auf über 2.000 Meter Höhe hinauf zu fahren. Mit der Hungerburgbahn geht es zunächst zur Hungerburg, wo ich auf 860 Metern einen einzigartigen Blick auf Innsbruck und den Inn habe.

Seilbahn

Weiter geht es mit der Nordkettenbahn (Seilbahn) zur Seegrube, die 1905 Meter hoch liegt und weiter zur Station Hafelekar auf 2256 Metern. Beide sind Teil der Nordkette, der südlichsten der vier großen Gebirgsketten im Karwendel. Hier oben habe ich eine atemberaubende Sicht auf die Stadt auf der einen und dem Karwendel auf der anderen Seite.

Nordkette

Ein altes Gebäude sticht mir ins Auge. Es ist die Forschungsstation Hafelekar zur Beobachtung kosmischer Strahlung, die der österreichische Physik-Nobelpreisträger Victor Franz Hess während seiner Professur an der Universität Innsbruck 1931 ins Leben rief. Durch das Fenster sieht man den alten Apparat zur Messung der kosmischen Strahlung.

Hafelekar

Um mich herum herrscht ein babylonisches Sprachengewirr – Menschen aus aller Herren Länder sind, genau wie ich, nicht zum Wandern herauf gekommen, sondern wegen der Aussicht. Es wird voll, Zeit, wieder hinunter zu fahren.

(Bahn ab Station Congress bis Hungerburg dann Seilbahn bis Seegrube und von dort aus weiter auf das Hafelekar. Tipp: mit der Innsbruck Card fährt man kostenlos)

Altstadtspaziergang

11:00

Innsbruck Altstadt

Den Altstadtspaziergang halte ich kurz, denn mein Motto für den Tag ist „360° Innsbruck“. Erstes Ziel ist das Wahrzeichen der Stadt: das Goldene Dachl in der Herzog-Friedrich-Straße im Zentrum der Altstadt. Das Dach des Erkers aus dem 15. Jahrhundert wurde im Auftrag Maximilian I. mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt. Hier saß der Kaiser bei Turnieren auf dem Stadtplatz in der ersten Reihe. Auf dem Platz vor dem Dachl befand sich im Mittelalter der Scheiterhaufen.

Goldenes Dachl

Ich spaziere durch die Gassen bis zur Kaiserlichen Hofburg – rund 400 Räume gibt es in dem viergeschossigen Bau. Die Prunksäle möchte ich mir nicht anschauen und gehe stattdessen in die daneben liegende Hofkirche, wo 28 große Bronzefiguren das leere Grabmal von Kaiser Maximilian bewachen. In den Rathaus Galerien in der Maria-Theresien-Straße fahre ich mit dem Fahrstuhl in den 7. Stock zum runden Café 360 Grad, wo ich mit Blick auf die Dächer der Stadt einen Espresso trinke, eine Kleinigkeit esse und dabei mit einem 360°-Ausblick belohnt werde.

(Café 360 Grad, Maria-Theresienstraße 18, tägl. außer So 10-1 Uhr nachts)

Museum der Glockengießerei Grassmayr

13:00

Glockengiesserei

Die über 400 Jahre alte Glockengießerei ist der älteste familiengeführte Handwerksbetrieb in Innsbruck und gehört zu den größten Glockenherstellern weltweit. Im angegliederten Museum, eine Kombination aus Glockengießerei, Glockenmuseum und Klangraum, erfahre ich den Werdegang einer Glocke, lerne dabei Wissenswertes zur Gussform, zum Glockenguss und Ton, höre verschiedene Klänge und bestaune Glocken aus mehreren Jahrhunderten und die alte Gusshalle. Die größte Glocke, die bei Grassmayr bisher gegossen wurde, ist die 15.684 Kilo schwere Taborglocke für ein griechisch-orthodoxes Kloster auf dem Berg Tabor in Israel im Jahre 2012. Grassmayr stellt neben Glocken auch Klangschalen her. Als ich in eine überdimensionale Klangschale steige und Maria Grassmayr sie anschlägt, fühle ich die starken Vibrationen in meinem ganzen Körper. Ein einmaliges Erlebnis!

(Leopoldstr. 53, Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa auch Mai-Okt 9-17 Uhr)

Tiroler Landesmuseum und Sprungschanze

14:30

Tiroler Landesmuseum

Wieder ruft die Höhe! Eines der Highlights in Innsbruck ist das „Tirol Panorama“ im Landesmuseum am Bergisel. Dort, wo tatsächlich die Schlachten des Tiroler Freiheitskampfes stattgefunden haben. Das 1.000 Quadratmeter große Rundgemälde zeigt in 360-Grad-Sicht die dritte Schlacht am Bergisel während der Freiheitskämpfe. Ich habe das Gefühl, als würde ich mitten im Geschehen stehen.

Sprungschanze

Nicht weit vom Museum befindet sich die Bergisel-Schanze, einer der Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976. Im Rahmen der Vierschanzen-Tournee findet hier jährlich im Januar das Bergisel-Springen statt. Im Sommer trainieren die weltbesten Springer auf der Mattenanlage. Ich habe Glück. Als ich oben hinter der Sprungschanze stehe, macht sich gerade ein Springer zur Abfahrt bereit. Als es loslegt, wird mir schon beim Zuschauen schwindelig. Ich fahre mir dem Aufzug zur Aussichtsterrasse hoch und habe einen überwältigenden Rundblick über die Stadt, die Berge und die Wettkampfstätte.

Sprungschanze Innsbruck

(Straßenbahnlinie 1 bis Stift Wilten oder Sightseer Bus bis Bergisel. Öffnungszeiten: Stadion Juni-Okt. 9-18 Uhr, Nov-Mai 10-17 Uhr, Tiroler Landesmuseum Di-So 9-17 Uhr)

Swarovski Kristallwelten

17:00

Im Bauch des Wasser speienden Riesen erwartet mich eine funkelnde Welt, die Multitalent André Heller 1995 zum hundertjährigen Firmenjubiläum von Swarovski geschaffen hat. In 16 schillernden Wunderkammern treffe ich auf fantastische Installationen und fühle mich plötzlich wie in einer Traumwelt. Die erste Kammer, die in Halbdunkel getauchte Blaue Halle, zeigt Meisterwerke von Andy Warhol, Dalì und Niki de Saint Phalle. In der dritten Kammer stehe ich in einem Kristalldom mit 595 Spiegeln, die in wechselnden Farben leuchten und habe das Gefühl, selbst Teil des Kristalls zu sein. Wenig später befinde ich mich im Zentrum von „Silent Light“, in einer Winterlandschaft aus 150.000 weißen Kristallen, gehe in der nächsten Kammer „Into Lattice Sun“ durch eine Myrade von Kristallen und Spiegeln, in der „Eisgasse“ hinterlassen meine Füße auf dem Boden kristalline Spuren und „Eden“ führt mich durch einen Urwald voller Kristallskulpturen. In der 14. Wunderkammer „Reflexionen“ erwartet mich auf 48 Polygonen die Weltgeschichte in Verbindung mit Kristall. In „Timeless“, der letzten Kammer, erfahre ich alles Wissenswerte zur Geschichte des 1895 vom Glasschleifer Daniel Swarovski gegründeten Unternehmens.

Swarowski

(Swarovski Kristallwelten, Wattens, tägl. 8:30-19:30 Uhr, letzter Einlass 19:00. Anfahrt: Kristallwelten-Shuttlebus auf Busbahnsteig A direkt vor dem Hauptbahnhof um 8:40, 10:20, 12:40, 14:40 und 16:40 Uhr, Fahrtzeit 28 Min.)

Café Central

19:30 Uhr

In dem 1884 eröffneten Kaffeehaus im Alt-Wiener-Stil mit Marmortischen, Kronleuchtern, Stuckornamenten und marmorierten Säulen stehen altösterreichische Gerichte, Suppen, Mehlspeisen, aber auch vegetarische Gerichte auf der Speisekarte. Ich liebe alte Kaffeehäuser – das Central ist deshalb für mich der ideale Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.

(Gilmstraße 5, tägl. 6:30-21 Uhr. Tipp: von April bis Oktober finden jeden Sonntag Pianoabende statt).

Der Geist des Erzbischofs

Die Iren glauben an Elfen und Geister. Es gibt Banshees aus der Anderswelt, deren Erscheinung den Tod ankündigt, Púcas, die dem Menschen in Tiergestalt erscheinen und vor Unheil warnen, und es gibt Erzbischof Marsh, der weder eine bevorstehende Heimsuchung noch sonst was verkündet, sondern nur auf der Suche nach einem Brief ist. Und das schon seit Jahrhunderten! Man hört ja so einige Gespenstergeschichten von alten Burgen und Schlössern im ländlichen Irland, aber Spuk in einer Bibliothek mitten in Dublin? Das kann nicht sein! Oder doch? Als ich Irlands älteste öffentliche Bibliothek betrete, frage ich die Bibliothekarin, ob etwas an den Geistergeschichten über den ruhelosen Erzbischof Marsh dran sei. Sie schaut mich mit diesem „Was?-Sie-glaubt-es-nicht-Blick“ an und erwidert: „Viele Studenten haben ihn spät abends gesehen und ich selbst spüre seine Präsenz. Gehen Sie einfach mal den Gang hinunter und achten Sie darauf, was geschieht“. Was soll schon zwischen den Buchreihen geschehen? Ich werde eines Besseren belehrt.

Wie aus dem Nichts fegt plötzlich ein eisiger Windhauch durch den langen dunklen Gang zwischen den hohen Bücherregalen. Ein Gespenst am Vormittag? Wenn schon, dann doch um Mitternacht! Oder? Ich blicke mich um. Die Fenster sind fest verschlossen. Auch an der Decke und am Boden sind keine Öffnungen zu erkennen, aus denen ein Luftstrom hätte entweichen können. Spielt meine Fantasie mir einen Streich?

Marsh’s Library wurde 1707 von Erzbischof Narcissus Marsh gegründet. In den beiden dunklen Eichenholzgalerien sind über 25.000 Bände untergebracht. Das älteste Buch stammt aus dem Jahr 1472. Das Mobiliar ist seit den Gründerjahren dasselbe. Im alten Lesezimmer saß 1866 Dracula-Schöpfer Bram Stoker bei Kerzenlicht und las Bücher über Geister, Hexen und Astrologie. Nachts soll der Geist des 1713 verstorbenen Erzbischofs in den Gängen herumwandern. Schuld daran ist ein Brief seiner Nichte Grace, der in einem der zahlreichen Bücher versteckt sein soll. Das Mädchen, das er großgezogen hatte, verliebte sich mit 19 Jahren in einen Seekapitän, was dem Onkel missfiel. Nie und nimmer würde er einer Eheschließung zustimmen, ließ er das Mädchen wissen. Das junge Paar entschloss sich deshalb, durchzubrennen. Die Nichte schrieb ihrem Ziehvater einen Abschiedsbrief, in dem sie ihr Vorhaben schilderte und um seine Vergebung bat. Da sie nicht wollte, dass er den Brief fand, bevor sie mit ihrem Liebsten über alle Berge war, legte sie die Notiz in eines der Bücher in der Bibliothek. Narcissus, der den Brief zu Lebzeiten nicht fand, kehrt nun Nacht für Nacht als Geist zurück auf der endlosen Suche nach den letzten Worten seiner Nichte. Der Erzbischof ist seit über 300 Jahren tot. Das sind mehr als 109.500 Tage. Dividiert man die Anzahl der Tage mit der Anzahl der Bücher, müsste er den Brief längst gefunden haben. Aber vielleicht fängt er immer wieder von vorne an zu suchen. Studenten, die bis spät am Abend in der Bibliothek arbeiten, wollen Narcissus Marsh dabei beobachten, wie er sich durch die Bücher wühlt. Ob die Fantasie mit ihnen durchgeht? Immerhin ist es im Herbst und Winter ganz schön gespenstisch, wenn man bei stürmischem Wetter an einem Tisch am Fenster mit Blick auf den Friedhof sitzt und das Licht anfängt zu flackern. Als ich den kalten Luftzug spüre, ist es allerdings Sommer.

Die Bibliothek ist einer meiner „111 Gründe, Dublin zu lieben„.

111 Gruende

Die Liebe zum Sport in Mexiko

Wer in Mexiko Urlaub macht stellt schnell fest, dass Sport einen sehr hohen kulturellen Stellenwert einnimmt. Vor allem trifft dies auf den Fußball zu, der in Mexiko Volkssport Nummer 1 ist. Abgesehen davon sind auch Wrestling und Boxen sehr populär. Warum es vor allem der Fußball ist, verrät der folgende Text.

 Fußball hat es in Mexiko zur populärsten Sportart geschafft

Fußball ist nicht nur in Deutschland die Sportart Nummer 1, sondern auch in Mexiko. Ähnlich wie hierzulande mögen die Mexikaner die Atmosphäre im Stadion, und viele junge Mexikaner träumen von einer eigenen Karriere in diesem Sport. „Eine besondere Tradition beim Fußball ist das Wetten unter Freunden oder das Einlösen eines Wettgutscheins“, so ein Experte von wett-gutschein.com. Das verschafft Fans dieses Sports noch einmal einen separaten Nervenkitzel, wenn sie ihrer Mannschaft in der Primera Division, der mexikanischen Fußballliga, die Daumen drücken. Doch warum hat es der Fußball überhaupt zu so viel Beliebtheit in Mexiko geschafft? Folgende Gründe erklären es:

  • Ähnlich wie in Deutschland wird auch in Mexiko sehr viel Geld in den Fußball investiert
  • Als Fußballer verdient man in Mexiko demzufolge auch sehr viel Geld
  • Die Berichterstattung über Fußballspiele ist in Mexiko ähnlich umfangreich wie in Deutschland

In der Saison 2018 gab es 18 verschiedene Mannschaften

Die Berichterstattung in Sachen Fußball wird in Mexiko vor allem vom TV Azteca übernommen. Hier wird regelmäßig über die Spiele in der Primera Division berichtet, in der in der letzten Saison insgesamt 18 verschiedene Mannschaften um den Titel kämpften. Anbei eine kleine Übersicht der erfolgreichsten mexikanischen Clubs:

  1. Club America
  2. Santos Laguna
  3. UANL Tigres

Anhand der stetig wechselnden Meister innerhalb der einzelnen Saisons kann man erkennen, dass die Titel in der Liga MX, wie die mexikanische Primera Division ebenfalls genannt wird, stets sehr umkämpft sind. Das sorgt nicht nur für jede Menge Unterhaltung, sondern auch für viel Spannung unter den Fans.

Fußballfan
Mexikanische Profi-Fußballer verdienen ihr Geld heutzutage nicht selten auch im Ausland. Bildquelle: damonify / pixabay.com

Viele mexikanische Fußballer verdienen ihr Geld im Ausland

Abgesehen davon, dass viele mexikanische Nachwuchsspieler auch später in einem ihrer heimischen Clubs unter Vertrag genommen werden, wählen einige besonders große Talente auch den Gang auf die große Bühne. Sie machen dann Karriere im Ausland, so wie das beispielsweise Hugo Sanchez auf beeindruckende Art und Weise vorgemacht hat:

  • Hugo Sanches ist der erfolgreichste mexikanische Fußballspieler, den es jemals gegeben hat
  • Er spielte unter anderem für Real Madrid in der Spanischen Liga

Neben Hugo Sanchez haben es auch Supertalente wie Javier Hernandez und Andres Guardado ins Ausland geschafft. Eine besondere Ehre für alle mexikanischen Fußballer ist natürlich die Einberufung in die mexikanische Nationalmannschaft, bei der ab sofort laut sport1.de Gerardo Martino das Ruder übernimmt. Diese Ehre wird jedoch nur den besten Spielern des Landes zuteil. In den letzten Jahren war die mexikanische Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften allerdings auch nicht so erfolgreich, wie es sich die Vertreter des Verbandes gewünscht hätten. Immerhin wird im Jahr 2026 unter anderem auch in Mexiko die übernächste WM ausgetragen.

Bildquelle Titelfoto: derJani / pixabay.com

Wohin mit übrig gebliebener Auslandswährung?

Wohl jeder kennt das: Man reist in ein Land mit einer anderen Währung, und es bleiben oft Scheine und Münzen übrig, die man schlussendlich wieder mit nach Hause nimmt. Auch in den Tiefen von Koffern, Rucksack und Taschen verstecken sich immer wieder fremde Währungen, die nach zwei Wochen zu Hause auftauchen. Meist liegt das übrig gebliebene Geld in einer Spardose in der Hoffnung, dass man vielleicht irgendwann nochmal in dasselbe Land reisen wird.

Nun gibt eine neue Plattform für euer übrig gebliebenes Geld aus dem Ausland. In dieser könnt ihr die Geldscheine und Münzen an andere Reisende und Urlauber verkaufen.

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Es gibt mehrere Gründe, das Geld nicht bei der Bank zu wechseln:
„Viele Währungen werden dort nicht gehandelt, Münzen werden prinzipiell nicht angenommen, und die Kosten sind teilweise extrem hoch“, so Gründer Werner Noisternigg. „Als ehemaliger Backpacker war ich mit dem Problem der vielen Währungen mit Werten um die 15 Euro konfrontiert. Wenn man nun bedenkt, dass man als Backpacker in einigen Ländern mit diesen 15 Euro einen Tag lang über die Runden kommt, ist das ziemlich vergeudetes Potential“.

Jojmoney.com, eine österreichische Website, will es so den Urlaubern erleichtern,
das Geld aus dem Ausland umzutauschen. Sie bietet ab sofort ein kostenloses und gebührenfreies Portal für Verkäufer und Käufer fremder Währungen. Weltweit gibt es momentan noch keine vergleichbare Seite. Es ist möglich, Restwährungen zu kaufen oder zu verkaufen.  Für den Verkäufer ist der Vorteil, dass er scheinbar wertlose Valuten doch noch zu Geld machen kann, der Käufer profitiert davon, dass er z.B. 30 Euro hinlegt, und 35 Euro Gegenwert erhält. Der Maximalbetrag pro Währung, der umgetauscht werden kann, beträgt 75 Euro.

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Und so funktioniert es:

Auf der Seite wird ausführlich beschrieben, welche Schritte Käufer oder Verkäufer unternehmen müssen. Das ganze ist ziemlich simpel:

Ihr registriert euch ganz klassisch auf der Seite mit E-Mail, Passwort und Adresse. Danach könnt ihr euch sofort anmelden und unter „Währung verkaufen“ eine Anzeige erstellen. Der Verkäufer stellt seine Valuten unter Angabe der Stückelung, Verkaufspreis bzw. in welche Länder er bereit ist zu versenden, online. Die Seite schlägt einen Verkaufspreis vor, den man aber trotzdem frei wählen kann. Und das war’s. Anzeige bestätigen und fertig.
Möchte man die Währung kaufen, genügt ein Klick auf das Angebot, Betrag per Paypal oder Überweisung bezahlen, fertig. Ein Anbieter kann Fremdwährungen um einen Betrag zwischen 8 und 75 Euro verkaufen. Nach Zahlungseingang mit PayPal oder Überweisung versendet der Verkäufer dann die Valuten per Post an den Käufer
Die Postgebühren trägt üblicherweise der Verkäufer. Somit solltet ihr vor allem bei Münzen darauf achten, dass die Portokosten nicht den Gewinn übersteigen.
Bei einigen Währungen, wie z.B. dem Britischen Pfund oder der Indischen Rupie wurden innerhalb der letzten paar Jahre diverse Scheine aus dem Verkehr gezogen – dies wurde aber in Form eines Warnhinweises bzw. einer Abbildung der entwerteten Valuten berücksichtigt.

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