November 17

Mexiko trauert

Sie demonstrierten für Bildung, wurden verschleppt, erschossen und auf einer Müllkippe verbrannt. Opfer einer Verschwörung von Lokalpolitikern, Polizisten und Drogenbanden. Seit dem 26. September gehen im ganzen Land Zehntausende auf die Straße und demonstrieren für eine Reform von Politik und Justiz. Die Wut in Mexiko wächst. Jeden Tag ein Stück mehr.

13Euer gewaltsamer Tod wird das Land verändern: Abel, Alexander, Adán, Abelardo, Cesar Manuel, Antonio, Benjamín, Carlos Iván, Bernardo, Carlos Lorenzo, Christian, Cutberto, Dorian, Christian Tomas, Giovanni, Everardo, Felipe, Emiliano, Jorge Luis, Jorge Antonio, Jonás, Israel, Jorge Aníbal, Jesús, Jorge, Israel Jacinto, José Ángel, José Luis, José Eduardo, José Angel, Leonel, Luis Ángel, Magdaleno Rubén, Jhosivani, Julio Cesar, Luis Ángel, Mauricio, Miguel Angél, Martín, Marcial, Marco Antonio, Miguel Ángel, Saúl.

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Die mexikanische Flagge zeigt schwarz statt grün.

 

10. November 2014 auf dem Zócalo vor dem Nationalpalast: Teilnehmer eines einwöchigen Solidaritätsmarsches für die 43 ermordeten Studenten sind in Mexiko City angekommen. Aus Solidarität mit den Opfern marschierten 43 Vertreter sozialer Organisationen (einer für jeden Studenten) von Guerrero, dem Ort des Verbrechens, in die Hauptstadt.12

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„Die Verschwundenen fehlen uns allen“.

 

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„Die Farbe verblasst, das Blut nicht“. Demonstration vor dem Museum der Schönen Künste in Mexiko City.

 

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