Sprachurlaub auf Malta

Gastbeitrag

Bedeutung von Sprachzertifikaten – Welche Vorteile bringen diese mit sich?

Um weltweit die Fremdsprachenkenntnisse besser vergleichen und ein gewisses Niveau garantieren zu können, gibt es eine Vielzahl an Sprachzertifikaten und –tests. Häufig ist deren Bestehen Grundvoraussetzung für eine Aufnahme an einer ausländischen Universität oder wird von Arbeitgebern als Bedingung für eine Anstellung vorgegeben. Um sich gezielt auf eine derartige Prüfung vorzubereiten, kann bspw. eine Sprachreise empfehlenswert sein, um vor Ort die eigenen Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen. Möglich ist diese Weiterbildung zum Beispiel an der Sprachschule Maltalingua.

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Verschiedene Sprachzertifikate

Grundsätzlich sind mehrere standardisierte Tests voneinander zu unterscheiden, welche von den Probanden das Lösen bestimmter Aufgaben verlangen. Im Folgenden werden die beiden wichtigsten von ihnen vorgestellt:

  • Test of English as a Foreign Language

Der sog. „TOEFL“ zählt sicherlich zu den bekanntesten und angesehensten seiner Zunft, da er bereits seit 1964 existiert und eine große Verbreitung besitzt. Vor allem Universitäten in den USA setzen eine gewisse Punktzahl beim TOEFL bei ausländischen Bewerbern voraus, weshalb nicht-englische Muttersprachler um ihn normalerweise nicht herumkommen, falls sie in den Staaten studieren möchten. Der Test untersucht sowohl die Lesefähigkeit und das Hörverständnis als auch die Sprach- und Schreibfertigkeiten der Prüflinge. Die Teilnahme an der TOEFL Prüfung kostet aktuell 245 $.

  • International Englisch Language Testing System

Kaum weniger populär ist das „IELTS“, welches im Gegensatz zum TOEFL auch in anderen Bereichen breite Akzeptanz genießt. Migranten benutzen dies bspw. für den Nachweis ihrer Sprachkenntnisse, aber auch Bewerber, um dem potenziellen Arbeitgeber ihre Fähigkeiten in Englisch unter Beweis zu stellen. Allerdings existiert auch eine „akademische Version“ des Tests, welche speziell für Studenten geeignet ist, um der favorisierten Hochschule seine sprachlichen Fertigkeiten zu demonstrieren. Das „System“ behandelt die gleichen Themengebiete wie der TOEFL und ist mit 217 € geringfügig billiger.

Dinge, auf die es zu achten gilt

Trotz aller Vorteile, die ein gutes Ergebnis bei derartigen Tests mit sich bringt, sind diese nicht frei von Kritik. Dabei werden häufig die bereits angesprochenen hohen Gebühren bemängelt, da diese finanziell schlechter gestellte Personen von der Teilnahme abhalten könnten. Gerade deshalb ist eine effektive Vorbereitung auf diese eminent wichtig, denn es wäre doch nichts ärgerlicher, als den Test letzten Endes nicht zu bestehen und dann nochmals bezahlen zu müssen, oder? Achten sollte man im Übrigen auch darauf, dass deren Gültigkeit nicht unendlich ist, sondern jeweils nach zwei Jahren erlischt.

Abbildungen: Die Fotos wurden mir von Sprachdirekt GmbH zur Verfügung gestellt.

Liebster Award für Atterrata

Atterrata ist für den „Liebster Award“ nominiert worden. Darüber freue ich mich sehr und bedanke mich ganz herzlich bei Monika und Petar Fuchs von TravelWorldOnline Traveller. Da ich die Nominierung akzeptiere, muss ich nun elf Fragen beantworten, die mir Monika und Petar zum Thema Reisen gestellt haben. Hier nun die Fragen und Antworten.

1. Was ist Dein Lieblings-Reiseziel?

Guanajuato
Guanajuato.

Zentralmexiko, wo ich mich gerade zum dritten Mal aufhalte. Hier ist der Himmel so blau, die Luft so klar, die Häuser sind so farbenfroh und die Menschen so herzlich.

 2. Wie bist Du am liebsten unterwegs: zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, mit dem Flugzeug oder ganz anders? Und warum?

Taxi in Mexiko City.

Um gewisse Länder zu erreichen, natürlich mit dem Flugzeug. Innerhalb Europas nehme ich seit einiger Zeit bevorzugt die Bahn, denn nach über 120 Stunden im Flugzeug und zig Stunden Wartezeit am Gate während der letzten 12 Monate bin ich etwas flugmüde. In den Ländern, die ich bereise, bin ich zu Recherchezwecken am liebsten zu Fuß unterwegs, wenn der Abstand von A nach B nicht zu groß ist, denn zu Fuß lernt man eine Stadt am besten kennen. Ansonsten fahre ich mit dem Taxi – gerade in Lateinamerika ist dieses Fortbewegungsmittel sehr billig und ich erwische glücklicherweise fast immer Taxifahrer, die mir wie Tourguides allerhand über die Stadt erzählen.

 3. Was macht für Dich eine Reise zum Genuss?

Wohnen in einem schönen alten Grandhotel mit Geschichte, ein großes Zimmer oder eine Suite mit Aussicht, mit einem großen Bad und einer schönen Badewanne (nach acht bis zehn Stunden Sightseeing zu Fuß nehme ich gerne ein heißes Bad), gutes Essen und guter Wein.

Grandhotel Giessbach im Berner Oberland.
Grandhotel Giessbach im Berner Oberland.

4. Gibt es etwas, das Du auf Deinen Reisen nie machen würdest? Wenn ja, was?

Auf einem Campingplatz oder in einem Zelt übernachten.

 5. Was möchtest Du auf Deinen Reisen unbedingt einmal machen?

Kann ich nicht beantworten, denn ich mache immer das, was ich machen möchte.

 6. Wie wählst Du Deine Reiseziele aus?

Ganz spontan, ohne viel zu überlegen. Viel hängt auch von Pat, meinem Mann, ab. Derzeit sind wir in Guanajuato in Mexiko, wo er Gastvorlesungen an der Juristischen Fakultät der Universität hält. Im November fliegen wir nach Warschau, wo er ebenfalls zwei Wochen lang Gastvorlesungen hält.

 7. Was war Dein bisher schönstes Erlebnis auf Deinen Reisen?

Ich habe bei jeder Reise so viele schöne Erlebnisse. Welches das schönste war, kann ich wirklich nicht sagen. Zu den eindrucksvollsten zählt für mich u.a. die Umrundung der Plaza de Mayo zusammen mit den Madres de la Plaza de Mayo in Buenos Aires, die seit 1977 jeden Donnerstag ab 15 Uhr schweigend um den Platz marschieren.Madres de Plaza de Mayo

 8. Von welchem Reiseziel träumst Du?

Nicht nur von einem! Wo ich unbedingt einmal hin möchte sind die Südsee, die Antarktis und Grönland.

 9. Wie suchst Du Kontakt mit Einheimischen? Und ist Dir das auf Deinen Reisen wichtig?

In kleinen Läden, Cafés oder Versammlungen auf Plätzen komme ich am ehesten in Kontakt mit Einheimischen. Mir ist das auf meinen Reisen wichtig, denn ohne O-Töne von Einheimischen wird eine Reportage nicht gut. Ich spreche die Leute zu Recherchezwecken einfach an. Momentan ist mein Standardsatz hier in Mexiko „Soy periodista alemana y ….“ Daraufhin erfahre ich fast alles, was ich wissen möchte.

10. Spielt das Essen auf Deinen Reisen eine Rolle? Wenn ja, welche?

Ja, und wie! Ich esse sehr gerne – auch wenn man mir das nicht ansieht und auch wenn viele glauben, als Vegetarier/Veganer hätte man eine beschränkte Auswahl. Ich liebe vegetarische Gourmet-Tempel wie das Hiltl in Zürich. Ansonsten bereiten die Küchenchefs guter Restaurants auf Anfrage jederzeit vegetarische und vegane Gerichte zu – auch mehrgängige!

Hiltl Restaurant

 11. Wie reist Du am liebsten? Langsam, um möglichst viel von der Region zu erfahren, in der Du Dich gerade aufhältst, oder mit möglichst vielen Zwischenstationen, um Dir einen Überblick über die Region zu verschaffen?

Langsam und mit viel Zeit, um möglichst viel über eine Stadt oder Region und ihre Einwohner zu erfahren.

Ich nominiere für den „Liebster Award“

Sabine von Sabines Lifestyle-Kolumne

Claudia von claudiumdiewelt

Elischeba von Elischebas-Reiseblog

Ivana von Weltenbummlerin.net

Nicole von Unterwegsunddaheim

Meine Fragen an Euch:

1. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?

2. Was war die verrückteste Reise deines Lebens?

3. Womit kann man dir im Hotel eine Freude bereiten?

4. Wo fühlst du dich am wohlsten – am Meer, im Gebirge, in der Wüste oder in der Großstadt und warum?

5. Was war deine schlimmste Reisepanne?

6. Was ist der größte Luxus, den du dir unterwegs gönnst?

7. Gibt es ein Land, das du immer wieder bereist?

8. Wohin würdest du niemals reisen?

9. Welches Land steht als nächstes auf deiner Liste?

10. Was ist neben dem Reisen deine zweitgrößte Leidenschaft?

11. Wer oder was macht dich auf Reisen wütend?

Und so funktionierts:

Verlinke die Blogs untereinander und bedanke dich bei der Person, die Dich nominiert hat.

Nominiere weitere 5 Blogs, als Voraussetzung gelten weniger als 1000 Likes auf Facebook.

Stelle 11 neue Fragen zusammen.

Erwähne diese Regeln in Deinem Artikel!

Verständige bitte Nominierer und Nominierte über diesen Artikel.

Oktoberfest

Ab Samstag dreht sich in München wieder alles um die Wiesn: das Oktoberfest öffnet Türen und Tore.  Mit welchen öffentlichen Verkehrsmitteln man hinkommt, wo welches Festzelt steht, welche Besonderheiten es gibt, alles über den Dresscode und zur Geschichte des größten Bierfestivals der Welt erfahrt ihr hier.

Der Ursprung des Oktoberfestes war die Heirat zwischen dem Thronfolger und späteren König Ludwig I und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen am 12. Oktober 1810. Diese Heirat gab der Theresienwiese ihren Namen und legte den Grundstein zum jährlichen Oktoberfest. Und sie gab der Wiesn ihre wahre, wenn auch hintergründige Dimension: die Liebe.

Lebkuchenherzen sind ein beliebtes Geschenk auf dem Oktoberfest. Ein Bummel über die Wiesn gilt für Verliebte als äußerst romantisch.
Lebkuchenherzen sind unter Verliebten ein beliebtes Geschenk während des Wiesnbummels.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Fest zeitlich verlängert und in die warmen letzten Septembertage vorverlegt. Heute dauert es 16 Tage und endet am ersten Sonntag im Oktober. Einen Hauch Nostalgie, der an die Anfangstage des Oktoberfestes erinnern soll, versprüht die „Oide Wiesn“, die 2010 zur Jubiläumsfeier „200 Jahre Oktoberfest“ erstmals ihre Tore öffnete. Hier findet man Volksfestattraktionen, bunte Trachtenpracht und Pferderennen nach dem Vorbild von 1810 sowie Festzelte, in denen bayrisches Brauchtum gepflegt wird.

Mehr als sechs Millionen Besucher aus aller Welt kommen jährlich auf die Wiesn. Anders als zu ihren Anfangstagen ist die Theresienwiese allerdings längst keine Wiese mehr. Sie wird von mehreren breiten Straßen durchzogen, zwischen denen sich die Stände mit Süßigkeiten, die Karussells und Achterbahnen sowie die gigantischen Bierzelte befinden. Die 14 großen Festzelte haben die Ausmaße gotischer Kathedralen, wobei das platzmäßig größte Bierzelt mit über 7.000 Quadratmetern das Hofbräu-Festzelt ist. Mit knapp 10.000 Plätzen und aufgrund des berühmten Münchener Hofbräuhauses ist es das beliebteste Zelt von Touristen und Prominenten. Wie die Festzelte  heißen, wo sich welches Zelt befindet, wo es günstige Hotelzimmer gibt und wie man sich für einen Wiesnbesuch richtig anzieht (nicht jedes Trachten-Outfit ist wiesntauglich), seht ihr auf der folgenden Grafik.

Infografik Münchener Oktoberfest von Accorhotels

Reiseblog-Awards

Vote and win! Wählt die besten Geschichten, Fotos und Reiseblogs des Jahres 2013!

Atterrata wurde von Hostelworld in der Kategorie „Newcomer“ nominiert. Hier könnt ihr in den Kategorien Reisefotos, Fernwehauslöser, Lokalreport, Adrenalinschub, Newcomer und Reisegedanken abstimmen und zwei Übernachtungsgutscheine von Hostelworld gewinnen.